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Wir kamen am 15. Jan. um ca.19:00 Uhr in Schoppernau an der Stelle, wo wir uns mit dem Hüttenwirt verabredet hatten, mit einer anderen Familie an. Wir wurden mit einem Pistenbulli abgeholt. Die Fahrt war nicht sehr komfortabel, aber aufregend und lustig. Markus und Jürgen sind zusammen mit den Skiern hoch gelaufen.
Als wir am Neuhornbachhaus ankamen und unsere Sachen ins Haus brachten, kam Olli um uns zu begrüßen. Wir gingen hoch und aßen zu Abend. Währenddessen verteilte Olli die Zimmer an die Familien. Unsere Familie bekam ein 6er Zimmer ganz oben, sehr gemütlich, aber deswegen hatten wir nach dem Wochenende Muskelkater vom Treppensteigen. Die Hüttenruhe war um 22:00 Uhr. Bis dahin haben wir Kinder draußen im Schnee gespielt.
Am nächsten Morgen d.h. am Samstag, war strahlendes Sonnenwetter vorausgesagt und das stimmte auch. Nach dem Frühstück trafen wir uns um 10:00 vor der Hütte um zusammen auf Ski- oder Schneeschuhtour zu gehen. Wir bestiegen den Falzer Kopf. Alle, auch die kleinsten, erreichten den Gipfel. Dort trennten sich 3 Gruppen. Die 1.Gruppe fuhr gleich zur Hütte ab. Die 2.Gruppe fuhr den Nordhang ab und stieg vor der Abfahrt zum 2. Mal auf. Die 3.Gruppe fuhr auch den Nordhang ab und bestieg den 2.Gipfel. Als die 1.Gruppe am Haus ankam bauten sie einen Schneedrachen, den sie dann mit Lebensmittelfarbe bunt einsprühten. Einige Erwachsene und Kinder nutzten noch vor dem Abendessen die im Keller eingebaute Sauna. Aber der nächste Programmpunkt war die Fackelwanderung. Olli hatte ganz viele Fackeln mitgebracht und so beleuchtet waren wir eine Stunde bei Nacht in den Bergen unterwegs. Das war eine tolle Stimmung! Danach kamen wir hungrig zum Abendessen und alle freuten sich über Kässpätzle und Spaghetti. Bis zur Hüttenruhe redeten die Eltern miteinander und die Kinder spielten irgendetwas.
Am Sonntag hatten wir leider kein Glück mit dem Wetter. Es gab Schneefall, Nebel, schlechte Sicht, Wind,… Trotzdem gingen wir auf Ski- und Schneeschuhtour. Wir mussten uns zum Vespern auf die windgeschützte Nordseite des Neuhornbachjochs zurückziehen, weil es fürchterlich windete und kalt war. Zu unserem Glück sahen wir auf der Abfahrt 6 sehr seltene Auerhühner. Am Nachmittag mussten wir uns vom Neuhornbachhaus trennen. Unser Gepäck wurde mit der Materialseilbahn nach unten zum Parkplatz transportiert. Aber wir durften mit dem Rodelschlitten die 6 km lange Abfahrt hinunter brettern! Das war `ne Gaudi!!!
Vielen Dank an Olli der alles so super organisiert hat. Dieses Wochenende war echt klasse!
Written by Philipp Honold 13 Jahre
Nachfolgende Bilder sind von Jörg Binder und Oliver Schulz:
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