Bärenköpfle

Von Rauhenzell über Rettenberg nach Agathazell

Von Gunzesried zum Bärenköpfle

Im Nebel ruhte noch die Welt auf der Fahrt von Ulm ins Allgäu. Doch im Verlauf des Tages fiel der Schleier und die Berge konnten in ihrer ganzen Pracht bewundert werden. Die Kurzwanderer, die ob ihrer Weglänge diesmal die Langwanderer waren, stiegen zuerst aus, in Rauhenzell und sie hatten viel Zeit, Wege und Bergsichten zu genießen. In Greggenhofen mit seinen hübschen geraniengeschmückten Häusern gab es eine Kapelle zu besichtigen. Ein paar Kilometer später machte uns Uschi auf einen riesigen Felsbrocken auf der Wiese aufmerksam. An ihm ist ein Gletscher entlanggeschrammt und hat ihn ganz glatt geschliffen. Rettenberg kam in Sicht und hier hatte Uschi uns im Kaffeehaus Rettenberg angemeldet. Dort gab es wundervolle Kuchen und auch deftige Weißwürste. Leider hatte das Freibad schon Saisonende - vielleicht wäre es aber auch etwas zu frisch im Wasser gewesen. Gestärkt verließen wir das gemütliche Café um auf dem Wasseramselsteig, einem abwechslungsreich, auch für Kinder gut angelegtem Weg nach Altach zu gelangen. Hier hatten wir rechts die Nagelfluhkette mit Mittag und Bärenkopf wo unsere andere Gruppe unterwegs war, links war der Grünten, vor uns ein Alpenpanorama mit Rubihorn, Kratzer, Trettach .... In Agathazell endete die Wandertour, die von Anfang bis Ende einfach nur schön war. Uschi sei herzlicher Dank für die vielen, vielen Vorüberlegungen um für die Gruppe diese Wanderung zu finden

Und das sind die Eindrücke von Hermann B.:

Zum Ende der Wandersaison ging es für die Langwanderer nochmals heftig bergauf. Da ist Michael Schwärzler gnadenlos. Ca. 650 Höhenmeter auf ca. fünf Kilometer Wegstrecke mussten bewältigt werden, da wurde es bei dem schönen Wetter allen ganz schön warm. Doch zunächst ging es der Gunzesrieder Ach entlang bergab, ehe der Weg nach Reute dann ziemlich steil anstieg. An der Käser-Alpe vorbei erreichte die Wandergruppe nach ca. 1 ½ Stunden fast atemlos die aussichtsreich gelegene Oberbergalpe, wo nicht nur zum Luftholen, sondern auch zur Stärkung genügend Zeit blieb. Fast die ganze Kette der Allgäuer Alpen bildete die Kulisse zur Vesperpause. Doch dann ging es nochmals steil nach oben zum 1476 Meter hohen Bärenkopf. Auch dort wurde kurz gerastet und die fast gleichbleibend schöne Aussicht genossen, ehe die Mittagberg-Seilbahn erreicht wurde, wo ein paar müde Wanderer die Talfahrt buchten, derweil der Großteil der Gruppe zur Mittelstation wanderte und von dort mit der Seilbahn zu Tale fuhr. Die sog. Abendeinkehr hatte Michael im „Hirsch“ in Immenstadt vorgesehen, wo wir den Wandertag ausklingen ließen.

Abschließend muss leider konstatiert werden, dass dies die letzte Wanderung unter der Führung von Michael und Uschi sein wird, denn beide begeben sich nun auf das Wanderführeraltenteil. Es waren immer tolle Wanderungen, welche die beiden Schwärzlers angeboten haben; den Hohen Kasten im Alpstein, die Coburger Hütte, die Krinnenspitze, das Walmendinger- und Immenstädter Horn nur als ein paar Beispiele. Da bleibt uns nur noch ein großes Dankeschön zu sagen; als Mitwanderer bleiben sie uns Gott sei Dank erhalten.

Und auch Peter bedankte sich in Vertretung von Hartmut bei allen Beteiligten, sei es als Wanderführer, Schnapsspender und -verwalterin, Wanderkameraden und nicht zuletzt bei Emil, der uns sicher überall hinfährt.

 

Zurück