Gunzersrieder Tal

Gutes Wetter - gutes Ziel - gute Laune

Eigentlich stand die Jöchelspitze auf dem Programm der DAV-Senioren, aber dorthin führt vorerst kein Weg hinauf, so war als Alternative „eigentlich“ der Illerdurchbruch angedacht, was sich aber auch nicht verwirklichen ließ, sodass wieder einmal Heide und Hermann Urban eingesprungen sind, die „eigentlich“ am 22.Mai ins Gunzesrieder Tal  führen wollten, durch Hochwasser und Starkregen im Allgäu daran gehindert wurden, erfolgreich ins Lonetal bei Ulm ausgewichen sind, und nun einfach die für den Mai geplante Wanderung im Juni bei Kaiserwetter und mit großem Erfolg nachholten. Die DAV-Seniorengruppe ist also nicht nur „eigentlich“ sondern wirklich sehr flexibel.

Im Ort Gunzesried begannen die Kurzwanderer unter Heides Führung ihre Wanderung, sie führte nach Gunzesried Säge und von dort leicht bergauf zur Alpe Gerstenbrändle. Von hier aus konnte jeder nach Gusto weitermachen, die einen liefen das Aubachtal entlang bis zur ersten, zweiten oder dritten Vorsäßalpe, andere machten es sich gleich in der Gartenwirtschaft gemütlich, wo um halb eins die vorbestellten Kässpätzle serviert wurden , die Fleißigen machten sich zum „Verdauungsspaziergang“ Richtung Tobel auf die Socken, andere blieben in geselliger Runde oder einfach auf der Schaukel mit Grüntenblick hocken.

Die Langwanderer hatten derweil ein ordentliches Programm absolviert, vom Parkplatz Säge wanderten sie 300 Höhenmeter stramm bergauf zur Mittelbergalpe, weiter zur Alpe Birkach und noch ein Stückchen weiter.  Im Osterbachtobel gab es keinen Handyempfang, was die Wanderführer zeitweilig in Bedrängnis brachte, weil einer aus der schnellen Truppe noch schneller als die übrigen und solo beim Treffpunkt Alpe Gerstenbrändle auftauchte. Doch alles  löste sich in Wohlgefallen auf, weshalb Hartmut Kruse am Ende mit seinem Kommentar wieder einmal recht behielt: „Das war Spitze“

 

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