Saisonstart in Schönwald

David Schmutz zeigte ein starkes Rennen.

Mit einer gehörigen Portion Nervosität sind die vor allem die jungen Sportler in den ersten Wettkampf der Saison gestartet. Für einige war es sogar der erste überhaupt. Aber Dank der Übersicht der Trainerinnen Annika Pfeil und Anna Wahls, die die Unterstützung von Frieder Pfeil bekamen, wurde bereits beim Anschießen der Grundstock für eine gute Leistung gelegt. Bester Beweis: Die Ergebnisse des Ringewertungsschießens, die für die Schüler Grundlage für die Nominierung zum RWS-Finale ist. Bei den Schülerinnen 12/13 setzte sich Melina Gaupp mit 187 Ringen vor Sarah Tannheimer (180) durch. Bei den Jungs ging es enger zu. Julian Schraag lag mit dem Schömberger Oscar Pfingst gleichauf, beide hatten vier Zehner zu bieten, aber Julian hatte mehr Neun-Ringe-Treffer auf seinem Konto. Bei den Schülerinnen 14/15 ließ Hanna Beck auch den Älteren keine Chance und gewann mit 163 Ringen, wobei vor allem 72 beim Stehendschießen beachtlich waren. In dieser Teildisziplin klappte es bei Joelle Wagner (13.) und den Jungs nicht so gut.

Der Start in der Laserklasse zog sich etwas in die Länge, da nach jeder Startgruppe viel Pause gelassen wurde. Dafür gab's aber am Schiesstand überhaupt keinen Stress.

In der Laserklasse 1 zeigten Fabian Dreisbach (2.) und Paul Stocker (3.) mit je einem Schießfehler eine klasse Leistung. In der Laserklasse 2 ließ Paul Beck alle Lampen leuchten und wurde Zweiter. Die Neueinsteiger Tobias Seitz (6.) und Elias John (9) trafen ebenfalls gut. Bei den Mädchen gab es einen Ulmer Doppelsieg durch die "erfahrenen" Anique Wagner und Annika Dreisbach (beide ohne Fehler). Julia Schuh (1) wurde Sechste, Mia Kasper (4) Siebte.

Felix Neuburger absolvierte seinen ersten Wettkampf in der Schnupperklasse, in der liegend aufgelegt mit dem Luftgewehr geschossen wurde. Er zeigte ein klasse Rennen mit nur einem Fehler und wurde Dritter. Denselben Platz belegte Charlotte Achilles nach fehlerfreiem Schießen bei den Mädchen. Mira Krause (4./1) und Bianca Schuh (7./1) folgten auf den Plätzen.

Um das Feld von Beginn an auseinander zu ziehen, wurde bei Schülern und Jugend ein Le Mans Start durchgeführt. Das bedeutet im Biathlon, dass die Sportler zunächst Schießen und erst auf die Strecke dürfen, wenn alle Scheiben schwarz sind - oder die entsprechenden Strafrunden gedreht wurden. In den Luftgewehrklassen standen für die fünf Scheiben zehn Schuss zur Verfügung, bei der Jugend acht.

Klassisch Skirollern war bei den Schülern 12/13 gefragt. Julian Schraag leistete sich zwar drei Fehler, trotzdem belegte er souverän den ersten Platz. Paul Achatz lief trotz vier Fehlern auf den vierten Platz und war damit der Schnellste des jüngeren Jahrgangs, direkt gefolgt von Yannik Schraag (6 Fehler). Zwölfter wurde Simon Dreisbach (6).

Melina Gaupp ließ sich den Sieg ebenfalls nicht nehmen und lief trotz eines Fehlers mit einer tollen Laufleistung zum Sieg. Sarah Tannheimer musste vier Runden drehen, war als Gesamt-Fünfte die Zweitschnellste der jüngeren Mädchen.

Lukas Tannheimer (Schüler 14/15) konnte mit den Älteren gut mithalten und wurde nach drei Schießfehlern Zweiter. Auf Platz fünf kam Lukas Zoller (2 Fehler). Hanna Beck konnte sich im starken Feld gut behaupten, musste aber vier Strafrunden drehen und wurde Fünfte. Joelle Wagner wurde Elfte (4).

Die Jugendklasse 16 hatte Ihren ersten Wettkampf mit dem Kleinkalibergewehr und eben auch mit dem Gewehr auf dem Rücken. Entsprechend groß war auch die Nervosität beim Anschießen, aber Trainer Matthias Rösch stellte seine Sportler gut auf den Wettkampf ein. Überraschend stark präsentierte sich David Schmutz, der mit nur zwei Schießfehlern Zweiter wurde. Auch Matthias Rauch zeigte ein klasse Rennen wurde nach vier Strafrunden Fünfter. 

Bei den Mädchen machte Julia Tannheimer dank einer überragenden Laufleistung sechs Strafrunden wett und holte sich den Sieg vor Maike Steck (4). Johanna Rauch wurde Fünfte (7).

 

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