Salmaser Höhe

Die Wanderung bei Missen mag keiner missen

Kräftigen Applaus spendeten die DAV-Senioren den Wanderführern Manfred Bosch und seinem Schwager Rolf-Peter König. Schon bei der Fahrt nach Missen im Allgäu prophezeite Hartmut Kruse einen „wunderschönen Tag“ – und so war es denn auch. Diesmal führte Rolf-Peter die größere Gruppe, nämlich die sogenannten Kurz-und Genusswanderer.  Die war an einem Parkplatz an der Landstraße 2006 gestartet und lief leicht bergan auf schattigen Wegen oder auf grünen Wiesen mit herrlichem Bergblick und bog dann kurz vor der Pfarralpe links ab den Berg hinauf. Dort genossen die DAV-Senioren  einen einmaligen Blick auf den Alpsee. Einige aus der Gruppe gingen direkt zur Pfarralpe, suchten sich ein schönes Plätzchen und stießen zu ihrer Überraschung gleich auf die sogenannten Langwanderer, die schon hinter sich hatten, was ihnen erst bevorstand, nämlich der schöne Weg durchs Tuffenmoos mit den ausführlichen Erklärungen. Die Genusswanderer konnten sich allerdings länger auf der über 150 Jahre alten, auf einem Hügel gelegenen Pfarralpe ausruhen und auch auf der  Tour durch das Tuffenmoos, mit der die Langwanderer begonnen hatten, mehr Zeit lassen.

Den Langwanderern, die den  Weg über die Thaler und die Salmaser-Höhe gewählt hatten, stand am Ende noch eine Herausforderung bevor, der Abstieg nach Wiedemannsdorf , 530 Höhenmeter bergab auf Schotter. „Das war schon heftig“, meinten manche, allerdings deshalb, weil der Weg zusätzlich den Kühen als Klo und Trampelpfad gedient hatte, weshalb die Wanderer zwischen den Fladen Slalom laufen mussten. Das ging so manchem an den Kreislauf. Sympathisch war am Ende, dass sich die Tourenführer bei ihren Gruppen bedankten und Manfred ausdrücklich seine Frau Karin einschloss, die gar nicht Mitglied beim Deutschen Alpenverein ist, aber kräftig bei den Vorbereitungen mitgeholfen hat.

Zurück