Siegesserie beim Heimwettkampf

Johanna Dake.

Manch einer schaute die neue Ulmer Laufstrecke etwas ungläubig an. Erstmals beim FUG-Cup führte sie den steilen Anstieg hinter dem Schießstand nach oben, über weitere kleinere Hügel und herum um den letzten Aussichtshügel. Dreimal diese neue, mit grünen Pfeilen ausgezeichnete Runde, hieß es für die männlichen Jugend und die Männer. Sechs Kilometer kamen damit zusammen, mindestens: Denn unter drei Fehlern machte es keiner, was 300 Zusatzmeter bedeutete. Kurz vor dem Start war die Strafrunde von den Trainern noch auf 100 Meter verkürzt worden.

Tagesbestzeit erzielte ein Sommerspezialist: Dominik Hermle lag bei den Mänern in 27:43,4 Minuten (5 Fehler) vor Florian Baumann (Uhingen/3/+1:34). Der Ulmer Jan Ruckgaber schlug sich sehr achtbar und lief trotz sechs Fehlern auf den fünften Platz (+3:42). In der Jugend 16/17, die ohne Ulmer Beteiligung über die Bühne ging, setzte sich Fabian Kaskel (Todtnau/6) in 28:21,2 vor Lukas Adam (Gosheim/7/+1:03) und Mathis Färber (Schönwald/3/+1:10) durch.

Bei den Mädchen 16/17 blieb die deutsche Meisterin Carina Gutmann (Todtnau) fehlerfrei und lief einen sicheren Sieg in 22:52,8 Minuten nach Hause. Mara Biedenbach (3) war mit ihrem vierten Platz mit 2:04 Minuten Rückstand nicht ganz zufrieden. Bei den älteren Mädchen, die ebenfalls 4,5 Kilometer absolvieren mussten, feierte Lisa Kohler (1) in 25:01,7 Minuten einen Heimsieg für den DAV Ulm.

Während es in den Kleinkaliberklassen schon fast wieder warm wurde, herrschte bei den Jüngeren optimales Laufwetter. Es waren die Geschwister, die sich hier in Szene setzen konnten. Einen Dreifacherfolg gab's für Sarah (Laser 2), Lukas (S12/13) und Julia Tannheimer (S14/15), doppelten Grund zur Freude hatte Familie Beck mit Paul (Laser 1) und Hanna (S12/13). Zweimal Silber im Hause Schraag für Julian (S12/13) und Yannick (Laser 2), die Ränge eins und drei für Valentin (Laser 2) und Annalena Müller (S12/13).

In den Laserklassen gab der DAV Ulm einmal mehr den Ton an. In seinem zweiten Rennen feierte Paul Beck den zweiten Sieg bei den Jüngsten und blieb erneut fehlerfrei. Fabian Dreisbach (5.) hatte beim ersten Schießen etwas Pech und musste dreimal in die Strafrunde. Die älteren Jungs holten einen Doppelsieg mit Valentin Müller. der in 6:12,3 Minuten 15 Sekunden vor Yannick Schraag ins Ziel kam. Beide schossen fehlerfrei. Michael Dake (1/5.) und Marvin Schmutz (0/11.) komplettierten das starke Ulmer Auftreten. Dabei fehlte sogar noch einer, denn Paul Achatz wagte sich in der Schnupperklasse und damit mit dem Luftgewehr an den Start. Beim ersten Schießen ging er die Sache noch etwas zu schnell an und musste drei Strafrunden drehen, beim zweiten kamen noch zwei dazu. Doch mit seiner Laufstärke lief er das alles wieder heraus und sicherte sich den Sieg. Stark vertreten war der DAV Ulm auch bei den Mädchen, wo Sarah Tannheimer (6:17,8/0) keinen Zweifel an ihrem Sieg ließ. Dritte wurde Anique Wagner, die noch zum jüngeren Jahrgang gehört. Weitere Platzierungen: 4. Johanna Dake, 5. Charlotte Achilles, 9. Annika Dreisbach.

Bei den Schülern 12/13 wurde Lukas Tannheimer in 14:58,0 (0) seiner Favoritenrolle voll gerecht. Mit einem Ulmer Doppelsieg hatte aber niemand gerechnet: Den stellte Julian Schraag sicher, der ebenfalls fehlerfrei schoss. Fünfter wurde Simon Dreisbach (5). Wie immer war bei den Mädchen das Starterfeld groß und Hanna Beck wies die komplette Konkurrenz aus dem Schwarzwald in die Schranken. In 16:49,8 Minuten (1) war sie die schnellste. Eine Strafrunde mehr musste Annalena Müller drehen, die sich aber über Rang drei freuen dürfte. Achte wurde Joelle Wagner (5).

Überraschung auch bei den Schülerinnen 14/15, bei denen Julia Tannheimer mit 2:46 Minuten Vorsprung vorne lag. Das war zu erwarten gewesen, doch dass Vlada Rudych auf den zweiten Platz lief, sorgte sogar bei ihren Trainern für Staunen - besonders die Tatsache, dass sie nur einen Fehler schoss. Hauchdünn blieb Vlada damit vor der dritten Ulmerin, Johanna Rauch (5) und Maike Steck (2) machte den vierfachen Erfolg perfekt. Bei den Jungs wurde David Schmutz beim Sieg von Nils Gutmann  Fünfter.

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