Totalphütte zerstört - Spendenaufruf

Im Jänner 2019 erreichte den Alpenverein Vorarlberg eine tragische Nachricht durch einen Skitourengeher. Die Totalphütte auf 2.385m im Rätikongebirge sowie die dazugehörige Materialseilbahn wurde durch eine Staublawine fast zur wurde Gänze zerstört.

Die Lawine löste sich zwischen Zirmenkopf und Seekopf mit einer Abrisskante von ca. 3 Metern. Die Staublawine war so mächtig, dass sie die Hütte auf einer Anhöhe von ca. 85m erreichte. Es ist bereits der zweite gravierende Lawinenschaden für den Alpenverein Vorarlberg binnen 20 Jahren (Sarotlahütte).

Laut derzeitigen Schätzungen wird der Wiederaufbau der Totalphütte ca. EUR 2,5 Millionen kosten. Erst nach der Schneeschmelze wird es definitiv möglich sein, das ganze Schadensausmaß zu überblicken. Derzeit muss sich der Alpenverein Vorarlberg noch gedulden, da noch über 2,5 – 3 Meter Schnee am Fuße der Schesaplana liegen.

Tages- und Nächtigungsbetrieb eingerichtet

Da die Totalphütte am Fuße der Schesaplana ein sehr beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Bergsteiger aus aller Welt ist, wird ein provisorischer Tages- und Nächtigungsbetrieb eingerichtet. Gesamt stehen 34 Schlafplätze zur Verfügung. Davon befinden sich 10 im Winterraum sowie 24 weitere Schlafplätze in Wohncontainern. Aufgrund der aktuelle Schneelage musste jedoch der Aufbau der Containerlösung sowie der Saisonstart zeitlich verschoben werden.

Unterstützung benötigt 

Trotz Versicherung wird der Alpenverein Vorarlberg – welcher gemeinnützig ist -  eine hohe finanzielle Eigenlast zu tragen haben. Ohne Spenden ist die Totalphütte am selben Standort kaum finanzierbar. Daher wird dringend finanzielle Unterstützung für den Wiederaufbau benötigt. Weitere Infos findet ihr hier: https://www.alpenverein-vorarlberg.at/totalp

Der Baustart für den Wiederaufbau ist vor ca. 1,5 Wochen erfolgt. Mit vereinten Kräften wird versucht die Alpenvereinshütte wieder zu errichten und bis spätestens Juli 2020 zu eröffnen.

 

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